Home
ImpressumSitemap
Aktuelle Meldungen | Beiträge aus unseren Veranstaltungen

Aktuelles

 

1. Ingenieurkammertag Sachsen in Leipzig

5. April 2017, 12:00 bis ca. 18:00 Uhr
am 1. Februar 2017 hat der Sächsische Landtag die Novelle des Sächsischen Ingenieurgesetzes beschlossen. Mit der
Einführung der Partnerschaftsgesellschaft mit beschränkter Berufshaftung, dem Qualifizierten Brandschutzplaner sowie
der Weiterbildungsnachweise für Beratende Ingenieure wurden wichtige Standards für die künftige Berufsausübung von
freiberuflichen Ingenieuren geschaffen. Deren maßgebliche Bedeutung für die öffentliche Sicherheit und den Schutz der
Verbraucher wird damit weiter gefestigt.

Diesen hohen fachlichen Anspruch an die Ingenieure müssen wir auch weiterhin bewahren. Dies beginnt einerseits bei
einer qualitativ hochwertigen Ausbildung. Andererseits sollten wir in Zukunft noch genauer hinschauen, wer
Ingenieurleistungen anbietet und letztlich vollbringt. Um diesen künftigen Aufgaben und Herausforderungen gerecht zu
werden, stellen wir daher im Rahmen des Ingenieurkammertages Sachsen 2017 das neue Leitbild unserer
Berufsstandsvertretung vor. Zugleich erwarten Sie abwechslungsreiche Vorträge. Spannende Diskussionen sowie
informative Fachsektionen, deren Details Sie dem verlinkten Programm entnehmen können.

Das Programm und Hinweise zur Anmeldung finden Sie auf der folgenden Seite:
www.ing-sn.de/themen-projekte/ingenieurkammertag

 

2. Bericht des Präsidenten für das Jahr 2016

Liebe Mitglieder der VSVI Sachen,
Sehr geehrte Damen und Herren,
die zurückliegende Amtsperiode des Präsidiums der VSVI Sachsen endete im Frühjahr diesen Jahres. Am 10. März 2016 hat die Delegiertenversammlung in Siebenlehn ein neues Präsidium gewählt. Dieses Datum bedeutet eine Zäsur in der bisher 25jährigen Geschichte unserer VSVI.
Unser langjähriger Präsident, Herr MR Dr.-Ing. Bernd Rohde, hat nicht noch einmal kandidiert sondern ist aus dem Präsidium ausgeschieden. Die VSVI Sachsen hat ihm ebenso wie das Straßen- und Verkehrswesen in Sachsen generell sehr viel zu verdanken. Dr. Rohde kann auf eine außerordentlich erfolgreiche Zeit als Abteilungsleiter Verkehr im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und als Präsident der VSVI Sachsen zurückblicken. Unter seiner Leitung wurden in Sachsen ca. 22 Mrd. € in die Verkehrsinfrastruktur investiert. Nicht nur im sächsischen VSVI hat Dr. Rohde für Kontinuität und Wachstum gesorgt, sondern auch bun­desweit als Präsident der BSVI von 2002 bis 2007 für eine starke Positionierung des Straßen­wesens und der dort tätigen Ingenieure in der Verkehrspolitik.
Nicht ohne Grund wurde Dr. Rohde schon im Jahr 2011 für seine Verdienste mit dem Artur-Speck-Preis der VSVI Sachsen geehrt. Im Namen des Präsidiums und aller Mitglieder der VSVI Sachsen bedanke ich mich aber auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei Herrn Dr. Rohde für sein Engagement und für seine Leistungen.
In Siebenlehn haben mir die Delegierten aller Bezirksvereine ihr Vertrauen entgegengebracht und mich zum neuen Präsidenten ge­wählt. Das ist mir eine große Ehre und auch Verpflichtung. Als ich vor etwa 15 Jahren begonnen habe, im BV Dresden bei Herrn Strobel die Fortbildungsveranstaltungen zu organisieren, war an die Übernahme dieser wichtigen ehrenamtlichen Funktion in unserer berufsständigen Vereinigung nicht zu denken. Erstmals steht der VSVI Sachsen nun ein Hochschullehrer vor. Aufgaben in der neuen Amtsperiode sind natürlich die Nachwuchsgewinnung und die Organisation einer weiterhin qua­litativ hochwertigen Aus- und Weiterbildung. Vor allem aber sehe ich meine Aufgabe auch darin, als Mittler zwischen der Straßenbauverwaltung und den Ingenieuren in der freien Wirtschaft tätig zu sein. VSVI-Veranstaltungen sind über die Informationsgewinnung hinaus auch eine Plattform für den Gedankenaustausch, für Fachdiskussionen und für einen sachli­chen Umgang miteinander – auch ein Beitrag zur Planungs- und Baukultur. In diesem Sinne habe ich im Juni 2016 auch ein Gespräch mit dem Staatssekretär im Sächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Herrn Dr. Hartmut Mangold, sowie mit dem Abteilungsleiter Verkehr, Herrn Bernd Sablotny, geführt und um Un­terstützung und aktive Teilnahme der Sächsischen Straßenbauverwaltung bei den Veranstal­tungen der VSVI geworben. Beide Herren haben sich sehr aufgeschlossen gezeigt und ihre Unterstützung zugesichert. Herr Staatssekretär Mangold hatte dies ja auch schon in seinem Grußwort im November des vergangenen Jahres auf dem Dresdner Straßenbaukolloquium formuliert.
Die Randbedingungen für das Straßen- und Verkehrswesen sind dabei heute ungleich schwie­riger als in den erfolgreichen neunziger Jahren. Wenngleich die Mobilität immer noch oder auch immer mehr eine wichtige Existenzgrundlage der Gesellschaft ist und von den Bürgern eingefordert wird, so hat sich die öffentliche Meinung bei der Umsetzung der entspre­chenden Grundlagen in das Gegenteil verkehrt. Bürgerinitiativen gegen Straßenbaumaßnah­men haben erheblich zugenommen – häufige Klageverfahren sowie lange, komplizierte und aufwändige Planungs- und Genehmigungsprozesse sind die Folge. Das ist an dieser Stelle und zu diesem Zeitpunkt auch keine neue Erkenntnis sondern seit langem erlebtes Tagesgeschäft.
Hinzu kommt, dass bundesweit im Öffentlichen Dienst und damit besonders auch in der Straßenbauverwaltung von der Politik systematisch Stellen abgebaut wurden. Während bei Lehrern und Polizei in der aktuellen Situation offensichtlich die Grenzen erreicht sind, hört die­ser Trend in anderen Verwaltungen, wie auch in den Universitäten, noch lange nicht auf. Inzwi­schen hat sich die Situation so zugespitzt, dass der Bund für Straßen in seiner Baulast die Er­haltung, Modernisierung und Erweiterung seines Straßennetzes nicht mehr gesichert sieht. In der Folge beschäftigt uns ganz aktuell die beabsichtigte Gründung einer Bundesfernstraßenge­sellschaft mit Übernahme der Verantwortung (zunächst?) für die Autobahnen. Indem der Bund die Zustimmung der Länder an die Ergebnisse der Gespräche zum Länderfinanzausgleich gekoppelt hat, erscheint die Umsetzung dieses Vorhabens sehr wahr­scheinlich. Es lässt sich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen, zu welchen Konse­quenzen und Auswirkungen dieser Prozess führen wird. Wenngleich auch in Sachsen mittelfristig die geplanten Maßnahmen bei Autobahnen in einem sehr überschaubaren Rahmen liegen, so wird es bundesweit wohl das Ende der Auf­tragsverwaltung sein, wie wir sie bisher kennen.
Ob das nun gut ist oder schlecht, wird sich zeigen. Auch die Bundesvereinigung der VSVI hat sich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Es mag schon gute Gründe für eine andere Betrei­berform geben, nur: Ist es klug, mitten im Galopp die Pferde zu wechseln? Die Investitionen in die Straßen sollen hochgefahren werden, das Planen wird angesichts des Natur- und Umwelt­rechts immer komplizierter - kaum ein Beschluss, der nicht beklagt wird - und dann wechselt man die Mannschaft aus. Na hoffentlich geht das gut. Die VSVI Sachsen wird diesen Prozess be­gleiten und sichert der Sächsischen Straßenbauverwaltung ihre volle Unterstützung zu.
Apropo BSVI – auch die Bundesvereinigung hat sich neu aufgestellt. Die BSVI will künftig ins­besondere eine Platt­form sein, die die Arbeit der VSVI’en ergänzt und vernetzt. Zudem wird sie ver­su­chen, bundesweites Sprachrohr für unseren Berufsstand zu sein und so die Themen befördern, die uns und den Straßenbau bewegen. Auf dem Programm sind Schlagworte wie Mobilitätswandel, Bürgerbeteiligung, Fachingenieur, Straßenerhaltung oder Baukultur zu finden. Das Programm wird auf der kommenden Präsidialversammlung im November 2016 verabschiedet. Machen auch Sie Gebrauch von den Angeboten der BSVI, die Sie auf der neuen Web-Seite finden.
Für das kommende Jahr 2017 wünsche ich Ihnen allen und Ihren Familien vor allem Gesundheit und Wohlergehen. Ich drücke Ihnen noch mehr die Daumen, dass Ihre privaten und beruflichen Wünsche in Erfüllung gehen. Aber auch, dass unsere VSVI Sachsen noch stär­ker und interessanter wird.

Prof. Dr.-Ing. Christian Lippold, Präsident

 

3. Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2017

Zur Auszeichnung besonders zukunftsfähiger und richtungweisender Ingenieurleistungen in den Bereichen Verkehrstechnik, Straßenplanung und Straßenbau lobt die BSVI unter Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt, MdB, den Deutschen Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2017 aus. Der Deutsche Ingenieurpreis Straße und Verkehr wird als ideeller Preis alle zwei Jahre verliehen.

Download: -> Auslobung Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2017

Download: -> Pressemitteilung, Nominierungen Deutscher Ingenieurpreis Straße und Verkehr 2017

BSVI e.V.

  
 
Impressum | Sitemap zurück | nach oben

Home | Aktuelles | Verein | BV Dresden | BV Leipzig | BV Chemnitz | BV Oberlausitz | BV Vogtland | Förderverein | Links
 
© 2002 Verein der Straßenbau- und Verkehrsingenieure im Freistaat Sachsen e.V